Freitag 17. November 2017

Inhalt:

Aus der Krise zum Leben in Fülle

Beim Diözesantag der Katholischen Männerbewegung (KMB) stand die Sehnsucht nach einem Leben in Fülle im Zentrum. Festredner Dr. Christoph Etzlstorfer referierte darüber, wie es trotz Rückschlägen und Krisen gelingen kann, ein erfülltes Männerleben zu leben. Diözesanobmann DI Bernhard Steiner ging in den Erklärungen der KMB auf die Eckpunkte eines Lebens in Fülle ein. Ermutigung für die KMB kam von LR Max Hiegelsberger und Pastoralamtsdirektorin Gabi Eder-Cakl.

 

Gespräche zu Leben in Fülle - vlnr. Referent Dr. Christoph Etzlstorfer, LR Max Hiegelsberger, Obmann Steiner, Hans Padinger

 

Vom Umgang mit Rückschlägen und Krisen

 

 

Das Leben verläuft nicht in geraden Bahnen. Rückschläge und Krisen, Schwächen und Einschränkungen sind ständige Begleiter auf unserem Lebensweg. Sie verleihen unserem Leben Würze und Färbung.

 

Festredner Dr. Christoph Etzlstorfer beschrieb in seinem Vortrag auf eindrucksvolle Weise, dass Schwächen und Einschränkungen kein Grund sind an seinem Leben zu verzweifeln. Als Medailliengewinner bei Europa- und Weltmeisterschaften zeigte der früh auf einen Rollstuhl angewiesene Sportler des Jahres 2004 und 2007, dass nicht die äußeren Umstände, sondern die positive innere Einstellung notwendig ist, um ein erfülltes Leben zu führen.

 

Die Erklärungen der KMB – Mit Abraham auf dem Weg zu einem Leben in Fülle


 

In den „Erklärungen der KMB“ dankte Diözesanobmann Steiner für die Bereitschaft der tausenden Mitglieder der Katholischen Männerbewegung, am diözesanen Zukunftsweg mitzubauen.

 

Der Diözesanobmann erinnerte daran, dass wir mit „Abraham als biblischen Begleiter der KMB sind in diesem Arbeitsjahr besonders parteiisch sind für die rund 50 Millionen Menschen, die in Afrika auf der Suche nach Arbeit, Essen, Frieden und einem Leben in Fülle für ihre Familien sind. SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Organisation der KMB, setzt sich dafür insbesondere in der Adventsammlung erfolgreich ein.“

 

Aber auch auf den Schutz des Lebens in Österreich wies Steiner vehement hin: „Die Unterscheidung zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben bei der Feststellung vorgeburtlicher Behinderung ist ein Skandal. Weder der Schutz des beginnenden Lebens noch die Rechte unheilbar Kranker und Sterbender dürfen in der Logik eines ökonomischen Nutzendenkens aufgeweicht werden. Deshalb lehnen wir die eugenische Indikation ab und fordern die Verankerung des Verbotes der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung.“

 

Ermutigung von LR Hiegelsberger und Pastoralamtsdirektorin Eder-Cakl

 

 

„Der ländliche Raum ist geprägt vom kirchlichen Jahreskreis. Und dieser wird erst durch das Ehrenamt innerhalb der Katholischen Kirche in unserer Gesellschaft lebendig. Ohne dieses Engagement in unseren Gemeinden, ohne das starke Gemeinschaftsgefühl und ohne die Selbstverantwortung jedes einzelnen wäre eine lebendige, lebensnahe Kirche nicht möglich. Gerade wenn wir an die globalen Herausforderungen der kommende Jahre, basierend auf den Auswirkungen des Klimawandels, denken wird schnell klar, dass wir diese ohne Solidarität und eine starke Gemeinschaft, nicht bewältigen werden. Daher danke ich der Katholischen Männerbewegung, für ihre gesellschaftlich relevanten Beiträge zur Weiterentwicklung unserer Kirche und unserer Gesellschaft“, so Landesrat Max Hiegelsberger.

 

 

Auch die Direktorin des Pastoralamts, Mag.a Gabriele Eder-Cakl, verwies in ihren Grußworten darauf, dass wir auch in Zeiten in denen wir uns in unserem Engagement in der Welt kraftlos und ausgepowert führen, auf diese urchristliche Botschaft verlassen können: „Du bist ein geliebter Sohn, eine geliebte Tochter Gottes. Mit deiner je eigenen Würde und Talenten. Aus dieser Zusage Gottes an uns, agieren wir als Christen – wie es auch Obmann Bernhard Steiner formuliert hat – Wir setzen uns für benachteiligte ein, wir kämpfen um ihre Menschenwürde, wir schützen unsere Umwelt, wir setzen uns für Demokratie, Dialog und gegen Polarisierung ein, wir feiern miteinander das Leben mit Gott. Und in all dem sind wir auch eine wichtige Stimme in einer Gesellschaft.“, so Eder-Cakl.

 

Abschlussgottesdienst

 

 

Beim stimmungsvollen Abschlussgottesdienst mit Bischofsvikar Willi Vieböck wurde unser Männerleben in Gottes Hand gelegt.

 

Der Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Kirchenchor Perg.

 

Wolfgang Schönleitner, Abteilungsleiter der KMB

 

 

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