Freitag 17. November 2017

Inhalt:

Dem Gewissen verpflichtet

Jägerstätter Sternwallfahrt der Katholischen Männerbewegung 2012

Mehr als 350 Männer und Frauen aus ganz Österreich nahmen am 19. Mai 2012 bei traumhaftem Wetter an der 6. Jägerstätter Sternwallfahrt nach St. Radegund teil. Mit Fahrrädern, Bussen und zu Fuß machten sich die Wallfahrer auf den Weg und pilgerten bis zu 150 Kilometer zum Haus Franz und Franziska Jägerstätter. Bischof Thomas Gumbleton nahm sogar den Weg von Detroit/USA auf sich, um an der Wallfahrt teilzunehmen.

 

Vorbild für die KMB


Mit großer Unterstützung von Bürgermeister Simon Sigl und der ganzen Gemeinde St. Radegund erlebten die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm. KMB-Obmann Dr. Leopold Wimmer betonte in seinen Grußworten an die Wallfahrer, dass Franz Jägerstätter Vorbild ist für „ein konsequentes Handeln nach dem Gewissen, nach Werten, des nicht auf den eigenen Vorteil bedacht Seins! Gerade darin bleibt er ein Vorbild für die KMB und für die Gesellschaft.“

 

In einer Darstellung des Lebens der Familie Jägerstätter, führte die Waldbühne Halsbach exemplarisch 2 Szenen auf, die die Entschlossenheit Jägerstätters und die Unterstützung seiner Frau, das NS-Regime nicht zu unterstützen, darstellten.

 

Jägerstätter Friedensweg

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer dankte in seiner Ansprache der KMB und der Gemeinde St. Radegund für das Bemühen um das Andenken an Franz Jägerstätter und würdigte die Initiative zur Errichtung des Jägerstätter Friedensweges, den „Franz Jägerstätter sicher auch gerne gegangen wäre. Der neu errichtete Weg lädt zum Nachdenken ein. Er ermutigt sich gegen Gewalt, gegen Krieg und für Toleranz, Glauben, Standhaftigkeit und Demokratie einzusetzen.“ Bischofsvikar Maximilian Mittendorfer segnete bei einer Feldmesse den neu errichteten Jägerstätter Weg und die bei der Sternwallfahrt enthüllte Gedenkstatue des Jägerstätter Enkel Hubert Sigl.

Bleibende Herausforderung

 

In der Festpredigt ging Prediger Richard Schwarzenauer in sehr persönlichen und berührenden Worten auf den Lebensweg Franz Jägerstätters ein. Er betonte, dass es einiges an Mut braucht, einen Märtyrer wie Franz Jägerstätter zu feiern, da er in der Radikalität seines Weges eine bleibende Herausforderung für uns heute darstellt. „Einen Märtyrer zu feiern, heißt einiges auszuhalten.“

Abschließend konnten sich die Wallfahrer beim Imbiss für die Heimreise stärken und sich in persönlichen Gesprächen mit den Töchtern der Familie Jägerstätter über den Lebens- und Glaubensweg ihrer Eltern austauschen.

 

 

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