Dienstag 20. Februar 2018

Inhalt:

Impulse zum Jahresschwerpunkt

In diesem Jahr geben wir uns nicht mit Kleinigkeiten zufrieden - wir gehen auf‘s Ganze: Die Fülle des Lebens. Schon in meiner Jugend sang Konstantin Wecker mit voller Energie: „Genug ist nicht genug!“

 

Aber ist mein Leben nicht schon übervoll? Mein Terminkalender lässt mir kaum Zeit für ruhige Abende, wenn ich zum Briefkasten gehe, fällt mir schon die Fülle an Werbeprospekten entgegen, im Supermarkt habe ich bei jedem Produkt eine Auswahl, die mir die Entscheidung schwer macht. Angesichts der Überfülle an Information scheitere ich oft daran, das herauszufiltern, was mich wirklich interessiert. Die Fülle an Möglichkeiten nährt die Angst, das Wichtigste zu verpassen.

 

Welche Fülle ist gemeint, wenn Jesus für uns die „Fülle des Lebens“ (Joh 10,10) will? Im Männertagsreferat, das Dr. Stefan Schlager für uns vorbereitet hat, wird deutlich, dass Jesus die Entfaltung unseres Lebens meint. Es geht um die Tiefe unserer Beziehung zu den Menschen und zu Gott und nicht um die materielle Fülle eines Immer-mehr. Mit den Perlen des Lebens haben wir uns schon im vergangenen Jahr aufgemacht, diese Tiefe unseres Lebens neu zu entdecken, und wir wollen das in diesem Jahr weiterführen.

 

Im Vorschlag für den Gottesdienst beim Männertag steht die Zusage im Mittelpunkt, dass wir Salz der Erde sind. Salz gibt nicht nur dem Leben seinen Geschmack, es macht auch durstig, Durst auf das Wasser, das belebt. Ein schönes Bild für unseren Auftrag als christliche Männer. Wenn beim Diözesantag Dr. Christoph Etzelstorfer aus seiner Erfahrung mit dem Umgang mit Schicksalsschlägen und Beeinträchtigungen berichtet, so bekommt die Fülle des Lebens noch einmal einen ganz neuen Geschmack.

 

Für unseren biblischen Begleiter in diesem Jahr ist die Fülle in seinem Leben ein roter Faden bis zu seinem Tod, wo es heißt, er starb „lebenssatt“. Aber lange Jahre musste Abraham in dem Widerspruch leben, dass ihm Gott zwar Nachkommen so zahlreich wie die Sterne am Himmel versprochen hatte, ihm aber Kinder bis ins hohe Alter verwehrt wurden.

 

Bei der Fülle des Lebens denken wir aber nicht nur an uns. Wir wissen, dass Jesus diese Fülle für alle Menschen wollte. Wir können nicht tatenlos zulassen, wenn Menschen bei uns und in anderen Ländern die Lebenschancen geraubt werden. Männer der Katholischen Aktion soll man auch daran erkennen, dass sie sich für ein lebenswertes Leben für alle Menschen einsetzen. Mit SEI SO FREI© - der entwicklungspolitischen Organisation der Katholischen Männerbewegung leisten wir hier einen wichtigen Beitrag. Auch bei der Integration von Flüchtlingen sind Männer der KMB in den Pfarren aktiv.

 

 

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Katholische Männerbewegung der Diözese Linz
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