Sonntag 24. Juni 2018

Inhalt:

Sauberes Trinkwasser und HIV-Prävention

Die Versorgung der Dörfer mit sauberem Trinkwasser und die Aufklärungsarbeit zu HIV und FGM verbessern die Gesundheitssituation der Menschen in Tansania.

Durchfallerkrankungen aufgrund von verschmutztem Trinkwasser und mangelnder Hygiene sowie die Folgen von HIV-Infektionen sind häufige Todesursachen der Menschen der Mara-Region in Tansania. Daher hat SEI SO FREI begonnen, Regenwassertanks zu bauen und so Dörfer, Schulen und Gesundheitszentren mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Weiters unterstützen wir Gruppen, die HIV-Aufklärung leisten, und finanzieren Weiterbildungskurse für die Gesundheitsverantwortlichen in den Dörfern.

 

FGM (Female Genital Mutilation) oder weibliche Genitalverstümmelung ist zwar gesetzlich in Tansania verboten, wird jedoch vielerorts noch immer durchgeführt. Die Mädchen und Frauen leiden ihr Leben lang an den Folgen dieser grausamen Tradition. Unsere Partnerorganisation in Tansania, VIFAFI, leistet wichtige Aufklärungsarbeit in diesem schwierigen Bereich. Denn FGM ist ein Tabuthema.

 

Vor allem Frauen und Kinder legen auf der Wassersuche täglich weite Wege zurück, um dann den schweren Eimer nach Hause zu schleppen. Gerade in Trockenzeiten wird die Suche mühsam.

 

Traditionell entnehmen die Familien aus Wasserstellen und –löchern in der Erde Trink- und Nutzwasser. Da diese auch von Tieren genützt werden und unverschlossen sind, kommt es zu Verschmutzungen. Diese führen häufig zu folgenschweren Erkrankungen.

 

Ein Tank fasst 50.000 l und kostet umgerechnet 7.000 Euro. Über eine Regenrinne wird das Wasser gesammelt. Schmutzpartikel sinken ab und übrig bleibt sauberes Trinkwasser. Mit Zisternen dieser Art kann das Wasserproblem für die Zukunft nachhaltig gelöst werden.

 

Ein Regenwassertank besteht aus mehreren Schichten Beton. Durch ein Dach ist dieses licht- und schmutzgeschützt. So bleibt das Wasser rein und die Bildung von Krankheitserregern wird verhindert. Dieser Tank wird die Gesundheitsstation in Bukabwa mit sauberem Wasser versorgen.

 

Mit gutem "Wassermanagement" können die Familien Trockenzeiten von bis zu sechs Monate überdauern. Es ist genau geregelt, wer, wann, wie viel Wasser entnehmen darf.

 

Die Gruppen mit dem Namen „Nhuru" oder „Freiheit" bestehen aus HIV-infizierten und nicht-infizierten Mitgliedern. Offen erzählen sie uns über ihre Krankheit. Sie suchen Familien auf und informieren, wie man sich schützen kann und was bei einer Infektion zu tun ist.

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